Patzerremis zwischen Neuenrade und Hagen/Wetter

Neuenrade, 01.02.2026. Das sechste Spiel der Verbandsklassensaison 2025/26 wurden wegen der Wetterwarnungen am 11.01.2026 auf den 1. Februar verlegt. Für die Schachfreunde Neuenrade, die mit 2:8 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, galt es, gegen den Favoriten Königsspringer Hagen/Wetter unbedingt zu gewinnen. Allerdings entwickelte sich eine Begegnung voller grober Patzer, so dass keine Partei den Sieg verdient hatte.

 

Es ging schon nach einer knappen Stunde los, als Neuenrades Mannschaftsführer Walter Cordes eine Falle stellte, die nach hinten losging. Im Bemühen, die gegnerische Dame zu gewinnen, übersah er ein simples Zwischenschach, verlor den Turm und es hieß 0:1. Diese Scharte konnte Christian Midderhoff wieder auswetzen, als ihm sein Gegner durch fatalen Fehlzug ein Familienschach ermöglichte. Allerdings schlug der positiv Überraschte nicht die Dame sondern nur einen Turm, was am Ende aber doch noch zum 1:1 reichte.

 

Anschließend gab es ein Remis durch Rainer Bialas in ausgeglichener Stellung. Die Schachfreunde gingen danach sogar durch Sieg am Spitzenbrett in Führung. Der eigentlich favorisierte Hagener Holger Bubolz benötigte gegen Vasileios Lanaras für den fünften Zug 20 Minuten Zeit und für Nummer 6 mehr als eine Stunde, so dass ihm für die weiteren 34 Züge nur noch fünf Minuten verblieben. In dieser Zeitnotphase verlor er dann entscheidend einen Turm. Nun wähnten sich die Schachfreunde sogar auf der Siegerstraße, denn Peter Olszewski hatte sich Qualitätsvorteil erkämpft und stand klar auf Gewinn. Doch plötzlich stellte er einen Läufer auf ein vom Gegenüber gedecktes Feld anstatt ein Feld weiter einen Springer zu schlagen. Dadurch glichen die Gäste wieder zum 2,5:2,5 aus.

 

Rolf Schulte hielt anschließend eine komplizierte Stellung remis zum 3:3. Noch komplizierter mit beiderseitigen Chancen war die Stellung zwischen Neuenrades Hans-Peter Schulze und Verbandskassierer Rolf Weber. Letztlich war Schulze mit Figurengewinn erfolgreich und Neuenrade ging mit 4:3 in Führung.

 

Jetzt lag es an Frank Wichmann, seine Remisstellung in der Abschlusspartie zum knappen Gesamtsieg zu führen. Aber leider patzte auch er am Ende noch, als er unnötigerweise den Abtausch eines Läufers zuließ, wodurch er den gegnerischen Freibauern nicht mehr aufhalten konnte. Somit endete ein selten mit so vielen groben Schnitzern – vor allem auf Seiten der Gastgeber - behafteter Mannschaftskampf 4:4, was für Neuenrade zu wenig ist, um sich aus der Abstiegszone zu befreien.

 

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